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Vereinssatzung:

Satzung des LSG Münster e.V. in der Fassung vom 12.03.2004

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen „Laufen und Skaten gemeinsam in Münster“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name „Laufen und Skaten gemeinsam in Münster e.V.“ (LSG Münster e.V.).
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Münster.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Laufsports und die Förderung des Inlineskatingsports.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung 2. Teil, 3. Abschnitt, §§ 51 ff. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
(4) Mittel und etwaige Gewinne des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch sonstige Vergünstigungen begünstigt werden, namentlich nicht durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder sonstige Ausgaben.
(5) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Münster mit dem Zweck, es für sportliche Zwecke zur Verfügung zu stellen, oder an die Sporthilfe e.V.
(6) Die Auflösung des Vereins ist dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die vorbezeichneten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

§ 3 Verbandsmitgliedschaften
(1) Der Verein ist Mitglied des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. (FLVW), des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes e.V. (WFLV) und des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV). Die Satzungen und Ordnungen dieser Verbände werden anerkannt.
(2) Die Mitgliedschaft im Verein zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Verbänden nach sich, denen der Verein als Mitglied angehört, sofern die Satzungen der einzelnen Verbände dies vorsehen. Die Mitglieder unterwerfen sich den Satzungen und Ordnungen aller Verbände, denen der Verein angehört.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 7. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Der Aufnahmeantrag bedarf der Schriftform. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben.
(3) Es ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten.
(4) Kinder bis zum vollendeten 13. Lebensjahr sind von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr befreit.
(5) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
(2) Ein Mitglied kann mit einer Frist von 4 Wochen zum Quartalsende durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes aus dem Verein austreten. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern
zu unterschreiben.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

§ 5a Probemitgliedschaft
Zur Teilnahme an Laufkursen oder ähnlichem gibt es die Möglichkeit einer Probemitgliedschaft.
Die Probemitgliedschaft dauert 3 Monate; nach Ablauf der drei Monate endet die Mitgliedschaft.
Wird ein Probemitglied nach Ablauf der Probemitgliedschaft reguläres Mitglied, muss es keine Aufnahmegebühr entrichten. Der Mitgliedsbeitrag für die Dauer der Probemitgliedschaft richtet sich nach dem Grund der Probemitgliedschaft und wird für den Einzelfall vom Vorstand beschlossen.
Die Festsetzung von Beiträgen für Probemitgliedschaften fällt nicht unter § 6.

§ 6 Beiträge
Mitgliedsbeiträge oder außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung beschlossen. Ein außerordentlicher Betrag darf nur einmal jährlich und höchstens bis zum zweifachen eines Monatsbeitrages festgesetzt werden.

§ 7 Stimmrecht und Wählbarkeit
(1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an, die mindestens drei Monatsbeiträge entrichtet haben. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
(2) Als Vorstandmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.

§ 8 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 9 Mitgliederversammlung
(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.
Der Zeitpunkt der Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern mindestens 4 Wochen vorher bekannt zu geben. Die Bekanntgabe erfolgt durch schriftliche Mitteilung.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen einzuberufen, wenn es
a) der Vorstand mit Festlegung der Beschlusspunkte beschließt oder
b) ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Beschlusspunkte beim Vorsitzenden beantragt.
(4) Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens 3 Wochen vor dem bekanntgegebenen
Termin schriftlich beim Vorstand einzureichen.
(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden
Vorsitzenden, schriftlich einberufen und geleitet. Die Einberufungsfrist beträgt drei Wochen.
(6) Mit der Einberufung einer Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:
a) Entgegennahme der Berichte
b) Kassenbericht und Bericht des Kassenprüfers
c) Entlastung des Vorstands
d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind
e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
(7) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(8) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Briefliche Stimmabgaben eines Abwesenden sind nicht zulässig. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
(9) Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittel-Mehrheit die Dringlichkeit bestätigt und beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.
(10) Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.

§ 10 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:
a) dem Vorsitzenden
b) dem Stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schatzmeister
d) dem Schriftführer
e) dem Breitensportwart
(2) Der erweiterte Vorstand besteht aus:
a) dem Festwart
b) dem Pressewart
Diese haben im Vorstand keine Stimmberechtigung.
(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende oder der Stellvertretende Vorsitzende jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandmitglied. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.
(4) Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstandes. Der Vorstand ist einzuberufen, wenn vier seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
(5) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, eines seiner Mitglieder zusätzlich mit den Aufgaben des ausgeschiedenen Mitglieds bis zur nächsten Wahl kommissarisch zu betrauen.
(6) Der Kassenwart darf Auszahlungen nur nach Absprache mit dem 1. Vorsitzenden vornehmen.
(7) Der Vorstand kann sich eine Geschäfts- und Finanzordnung geben.

§ 11 Protokollierung von Beschlüssen
(1) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(2) Beschlüsse werden unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses
in einer Niederschrift festgehalten.
(3) Im Verhinderungsfall des Schriftführers bestellt der Vorsitzende des Vorstandes einen Schriftführer aus seiner Mitte. Mit Zustimmung der Mitgliederversammlung kann er auch ein anderes anwesendes Mitglied zum Schriftführer bestellen.

§ 12 Wahlen
Der Vorstand und der Pressewart werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, der Kassenprüfer wird für ein Jahr gewählt. Sie bleiben jedoch auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

§ 13 Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch einen Kassenprüfer geprüft.

§ 14 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es
a) der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Viertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat,
oder
b) von einem Drittel der Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.
(3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

 

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