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Distanz ist, was dein Kopf daraus macht

 

 Alleine oder in Begleitung: Joggen macht Spaß!

Mit anderen Menschen Sport zu treiben, ist mehr als eine nützliche „Investition“ in die Gesundheit; es ist ein ganzheitliches Erlebnis, das sowohl das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden stärkt. Gerade deshalb sind Sportvereine so wichtig: Sie vermögen die Lust auf Bewegung und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe Gleichgesinnter stärken.

Die Geschichte des Laufens lässt sich bis in die Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückverfolgen. Das Laufen als Freizeitsport zur Verbesserung der Fitness entstand allerdings erst im 20. Jahrhundert und mit der Zeit wurden noch weitere Disziplinen, wie z.B. der Orientierungslauf, entwickelt. Der Reiz des Laufens stellt für viele die einfache Form der Ausübung dar, ohne dass große Voraussetzungen mitgebracht werden müssen, weshalb sich der Laufsport auch einer weiten Verbreitung erfreut. Die Ansprüche an den Naturraum sind individuell unterschiedlich, einige legen großen Wert auf eine landschaftlich attraktive Strecke, andere stellen den Trainingseffekt in den Vordergrund und sehen die Strecke als eher nebensächlich an.

Laufen lässt sich in nahezu jedem Naturraum, der den Ansprüchen der jeweiligen Läufer genügt, durchführen. Bevorzugt werden nicht stark befahrene Wege belaufen. Die Strecke durch die Landschaft wird entweder selbst gewählt oder der Läufer orientiert sich an vorgegeben Laufwegen unterschiedlicher Länge, die in einigen Gebieten, häufig Parks, gekennzeichnet sind. Das Erleben der Natur während des Laufens ist individuell bestimmt. Einige Läufer nehmen ihre Umgebung bewusst war und legen ihre Strecken durch besonders ansprechende Landschaftsabschnitte, andere Läufer konzentrieren sich mehr auf die Lauftechnik und Geschwindigkeit und versuchen einen bestmöglichen Trainingseffekt zu erzielen, für sie ist die Strecke eher Kulisse. Während der Jogger relativ ebenen Untergrund ohne große Hindernisse bevorzugt, suchen Cross- oder Orientierungsläufer eher Strecken mit abwechslungsreichem Untergrund.

Wer mit Ausdauersport wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen beginnt, braucht vor allem Geduld, denn zu jedem guten Ausdauer-Sportgramm gehören unbedingt Pausen. Wer glaubt, je mehr er trainiert, umso eher stellt sich der Erfolg ein, irrt gewaltig. Gerade für Anfänger gilt: Nach einem längeren Lauf sind die Energiereserven verbraucht. Um die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen, Muskelfasern zu erneuern und Enzyme zu produzieren, benötigt der Körper Ruhe. Untrainierte brauchen bis zu drei Tagen, um sich zu erholen. Dann allerdings sind die Energievorräte nicht nur wieder aufgefüllt, sondern sogar noch etwas voller als vorher. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den nächsten Trainingsreiz zu setzen.

Wer nun seine Sportschuhe schnürt und los läuft, dem fällt das Durchhalten schon etwas leichter als beim letzten Mal.

Viele Jogger nehmen mit zunehmendem Trainingsstand aber auch gerne an organisierten Volksläufen teil, die in der Regel über 5 km, 10 km (die am häufigsten gelaufene Strecke), und die Halbmarathon-Distanz (21 km) bis zur 42,195 km langen Marathon-Strecke und bei “Ultraläufen“ sogar noch mehr betragen (bis 100 km). 


 Der Laufsport verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand.

Joggen ist DER Ausdauersport schlechthin. Wer Sport treibt, lebt grundsätzlich gesünder als derjenige der keinen Sport treibt. Für diese Feststellung kommt es auch nicht darauf an, was für einen Sport man betreibt oder wie häufig.
Durch Ausdauersportarten werden das Herz-Kreislauf-System und die Atmung dauerhaft beansprucht, der Organismus wird mit Sauerstoff versorgt und die Blutzirkulation wird verbessert. Daneben neigen Menschen, die regelmäßig Sport treiben natürlich nicht so stark zu Übergewicht, das oft der Grund für viele Erkrankungen wie zu hoher Blutdruck, Diabetes oder zu hohe Cholesterinwerte ist. Durch ein regelmäßiges Sportprogramm lassen sich viele „Zivilisationskrankheiten“ vermeiden, bzw. die Wahrscheinlichkeit an ihnen zu erkranken wird geringer.

 

 Joggen hilft beim Abnehmen.

Beim Laufen werden mehr Kalorien verbrannt als bei (fast) jeder anderen Sportart: Wer 10 Km/h läuft und dabei normal atmet verbraucht innerhalb von 30 Minuten immerhin 3% Fett. Für ein Kilo Körperfett hat der Besitzer immerhin rund 7000 Kilokalorien verspeist und eine Stunde Waldlauf kostet einen 75 Kilogramm schweren Menschen nur ca. 500 Kalorien: bevor sich auf der Waage etwas tut, vergehen deshalb ein paar Wochen.  Glücklicherweise hält sich die Fettverbrennung nicht an mathematische Formeln – und niemand muss erst 15 Stunden laufen, um ein Kilo Fett zu verlieren: wie norwegische Forscher herausgefunden haben funktioniert die Fettverbrennung nach einem 70minütigen Dauerlauf im Nachhinein noch 15 Stunden lang.


 Joggen macht glücklich.

Körperliche Leistung ist anspruchsvoll. Fazit: Man kann sich herrlich gut verausgaben und Stress bzw. Angstgefühle abbauen. Die Anstrengung bewirkt eine Adrenalin- und Endorphinausschüttung im Organismus und sorgt dadurch für neue Energie, Freude und Wohlbefinden bis hin zur Euphorie und dem Ausschütten von so genannten Glückhormonen. Anfänger sollten allerdings langsam anfangen, denn einfach losrennen und glücklich sein – das wird Ungeübten nicht gelingen. Wer den Effekt von körpereigenen Glückshormonen (Endorphine) genießen möchte, muss dafür hart trainieren. Doch auch wenn anfangs der Hormonrausch ausbleibt: Glücklich macht Ausdauersport trotzdem. Allein das Gefühl, sich zum Sport aufgerafft zu haben, sorgt für gute Laune. Regelmäßiges Training lässt außerdem Fettpolster schmelzen, kräftigt die Muskeln und baut Stress ab.

 

 

 Aber:  Der erste Schritt ist der schwerste!

Es ist gar nicht so einfach, am Anfang den richtigen Rhythmus zu finden ohne in Atemnot zu geraten oder Seitenstechen zu bekommen. Man fühlt sich relativ schnell erschöpft und außerdem geht einem schnell die Puste aus. Die ersten Joggingversuche werden leider oft mit einem bösen Muskelkater bestraft, den man besonders beim Treppensteigen zu spüren bekommt. Joggen belastet außerdem die Gelenke. Bei jedem Laufschritt entsteht ein heftiger Aufprall sobald der Fuß den Boden berührt. Dieser Stoß wird an alle beteiligten Körperteile weitergegeben (Sehnen, Muskeln, Gelenke und Rücken). Vorsicht: Das kann besonders bei übergewichtigen Personen zu Mikro-Verletzungen führen.
Kaufen Sie sich deshalb gute Turnschuhe. Das ist beim Joggen am wichtigsten! Der Laufschuh sollte folgende Kriterien erfüllen: gute Anpassung an die Fußform (bzw. an die Drehbewegung des Fußes: Pronation, Supination oder neutral), Stoßdämpfer (vorne und hinten), Sicherheit (Anti-Rutsch-Sohle, widerstandsfähiges Material) und ein bequemer Sitz. Am besten lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und probieren mehrere Turnschuhe an bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden.


 

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